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        Julfest &  Wintersonnenwende 

 Die magischen Rauhnächte    

 

 

 

 

Julfest 21.12./22.12.

 

 

Wintersonnenwende 2020

Nordhalbkugel 11:02h Montag, 21.Dezember

 

Das Julfest oder auch „die zwölf Rauchnächte“, Wintersonnenwende, Mittwinter – Rauhnächte, Rauchnächte, Losnächte, Weihennächte/Weihnachten oder Joablot – das sind all die Namen die dieses Fest in der Geschichte bekommen hat.

Das Julfest ist der Vorläufer des Weihnachtsfestes, das die heidnischen Germanen zur Wintersonnenwende feierten. „Jul“, dieser Name stammt aus vorchristlicher Zeit und heißt eigentlich Rad – womit das Symbol für die Sonne gemeint ist. (In der Astrologie ist die Sonne durch einen Kreis mit einem Mittelpunkt symbolisiert.) Zu früheren Zeiten wurde dieses Rad durch ein brennendes Stroh-umwickeltes Wagenrad dargestellt, das man den Berg hinunterrollen ließ, in dem Glauben, dass die Felder dadurch fruchtbar werden. Die Julzeit war auch früher schon eine zwölf Tage dauernde Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum/Eibe/Fichte/Tanne/Stechpalme/Kiefer/Efeu und Wacholder geschmückt wurden, da man ihnen schützende und heilende Kräfte zuschrieb.

Das Julfest dauert 12 Nächte. Diese Zeit wird entsprechend auch als Zwölfnächte bezeichnet. Über den exakten Termin wird immer noch viel diskutiert. Da gibt es einige die den Zeitpunkt zwischen dem 25.12. und dem 06.01. legen, doch richtigerweise beginnen diese magischen Nächte, mit der Wintersonnenwende „ad midjum vetri“ bzw. am Abend davor, am 20.12..

Die Wintersonnenwende ist der Beginn des neuen Sonnenjahres, nun werden die Tage wieder länger, die Sonne beginnt wieder Kraft zu tanken und sie steigt höher. Die Zahl 12. hat damit zu tun, dass das Mondjahr mit 354 Tagen eben diese zwölf Tage kürzer ist, als das Sonnenjahr. Zum Ausgleich mussten Tage dazwischen geschaltet werden. Das ist auch der Grund warum man im Umgangssprachlichen von der „Zeit zwischen den Jahren“ spricht. Eine Zeit, die nicht so richtig zum Jahreslauf dazugehört und die mit magischen Kräften in Verbindung gebracht wird.

Dies sind die Nächte der Magie. Der Zauberei. Sie sind für die Orakelbefragung, Kartenlegen und vor allem, für unsere Träume besonders wirkungsvoll. Nun erhalten wir wichtige Botschaften aus der Zwischenwelt. Jede dieser Nächte, steht aber auch für jeden Monat im neuen Jahr. Somit kannst Du jeden Tag eine Kartenlegung (Tarotkarten) für jeden kommenden Monat im neuen Jahr analysieren.

In den alten Zeiten wurde am Vorabend zur Wintersonnenwende alles mit Ritualkräutern (Heilkräuter) gründlich durchgeräuchert – Haus oder Wohnung, Ställe und Felder. Damit wurden die bösen Geister vertrieben, damit sie die bevorstehende „Heilige Zeit“ nicht stören konnten. Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heidnischen Brauchtum schon lange und haben ihren Ursprung in der germanischen Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs – wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt – gesehen. Dies bezeichnet die Neu – und Wiedergeburt.

Die ist aber auch eine Zeit der Sühne, der Auf – oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens). Diese Tage sind gedacht zur Besinnung. Der Läuterung der Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) zu finden. Du kannst z.B. eine „Wunschliste“ für jeden Monat des kommenden Jahres schreiben. Bereite 12 Blätter vor und am jedem Tag der zwölf Raunächte schreibst Du Deine Planung für den jeweiligen Monat im nächsten Jahr auf. Du kannst sie dann in Deinen MoonSurfer – Kalender kleben oder sie per Post an Dich selbst versenden. Das – das ist Magie!

Rauhnächte heißt das Fest, weil die Menschen sich vorstellten, dass in den rauen Nächten der Julzeit, der wilde Jäger Wotan (Wode) mit seinem Totenheer durch die Lüfte zieht und Mensch und Tier erschreckt, dafür aber den Saaten Fruchtbarkeit bringt. Jul ist laut De Vries eine Kombination aus Toten – und Fruchtbarkeitsfest.

Im Christentum vermischten sich nordische Bräuche mit dem orientalischen Sonnenkult und bekamen dadurch einen „neuen Sinn“. Erst im 4. Jahrhundert nach Christi (Sonne) Geburt, legten die christlichen Kirchenführer nach vielen Konflikten alle drei heiligen Feste zusammen. Was dem heutigen bekannten Weihnachtsfest entspricht. Willkommen in der bald beginnenden, magischen Zeit des Jahres!

 

Mondinphase

19/21.12.

 

Wenn Sol (Sonne) den Sagittarius betritt (19.-21.12. änder sich jährlich) ist aus astronomologischer Sicht ein besonderer Tag – dies basiert nicht nur auf dem Ereignis der Wintersonnenwende, sondern hängt ebenfalls mit den Mondinphasen zusammen.

Somit endet eine Mondinphase mit den erscheinen von Sol im Sagittarius.

In der Zeitspanne  Dezember bis zur Sommersonnenwende im (19-21.) Juni legt die Mondin ihre Reise in der aufsteigenden Kraftphase zurück. Die Bedeutung dieser aufsteigenden Kraft liegt in der Aufladung aller Organismen mit Entwicklungsenergien und bereiten diese auf die Wachstumsphase vor. Die Mondin in ihrer aufsteigenden Phase repräsentiert Expansion, die Zeit des Wachstums, der Blüte und natürlich auch die Zeit der Entwicklung. Am Himmel kannst Du Tag für Tag beobachten, wie die Mondin aus ihrer tiefsten Stellung ihrer Bahn, aus dem Sternbild des Sagittarius heraus, langsam immer höher steigend, über die Sternbilder Steinbock, Aquarius, Pisces, Aries, Taurus und Gemini zieht und hat dann am 21. Juni (Sommersonnenwende), ihren höchsten Stand am Firmament.

Im Einklang mit den aufsteigenden Mondinkräften kannst Du in den folgenden Monaten Dein Wissen über die astronomologischen Energien expandieren, sie wachsen und blühen lassen, um dann mit der Sommersonnenwende, dem sogenannten Lithafest, ab dem 21. Juni, der Zeit der Reife, des Sammelns und der Ernte – dieses Wissen verinnerlichen. Die aufsteigende Kraft ist Deine „Lernphase“ und die absteigende Kraft ist Deine Phase, von diesem Wissen zu profitieren/ernten!

 

 

Von Herzen wünsche ich allen Wesen auf der Erde Frieden und ein glückliches Yulfest!

 

 

 

 

 

 

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Imbolc (Lichtmess)
 
Das Hexenfest
am 1. & 02.02.

 

Anfang Februar ist das Imbolc- Hexenfest! In der keltischen Mythologie ist dies das Fest der Unschuld und der Hoffnung.

Nun wird die Freilassung der großen Göttin gefeiert. Während der dunklen Jahreszeit verweilte die Göttin bei ihrem Gott in den Tiefen der Ewigkeit. Mit Imbolc beginnt die Zeit, sich der Verantwortung gegenüber dem neuen Leben bewusst zu werden. Der große Gott gibt seine Göttin frei und erlaubt ihr, das Land fruchtbar zu machen. Sich um die Nachkommenschaft zu kümmern. Dieses Fest wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar abgehalten. Es befindet sich genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühlings-Tag- und Nachtgleiche. Die Tage werden merklich länger. Das Licht hat über die Dunkelheit gesiegt.

Imbolc ist mit der Zeit verknüpft, wenn Ende Januar die Natur die ersten Schneeglöckchen hervor bringt und die Lämmer das Licht der Welt erblicken. Mit Imbolc wird die Phase markiert, wenn die Erde langsam auftaut sich darauf vorbereitet, zu neuem Leben zu erwachen.

 

Im Keltischen symbolisiert Imbolc ein Feuerfest und ist auch als Fest der Göttin Brighid bekannt. Sie ist die Göttin des Feuers und der Heilung. Brighid ist die leidenschaftliche Beschützerin der Frauen/weiblichen Energie, der Kinder und der neugeborenen Tiere. Untrennbar verbunden ist mit Imbolc auch die Zeit der Erneuerung. Im Jahresrhythmus verliert der Winter seine dominierende Herrschaft über die Erde. Flüsse und Bäche schwellen durch das geschmolzene Eis an und die Tage werden merklich länger. So wie Brighid die als Hebamme für die neugebornen Lämmer zuständig ist, ist  Imbolc die symbolische Hebamme für den Frühling. Die Erde erwacht langsam aus ihrer winterlichen Ruhephase und aktiviert die Energie neuen Lebens, die dann in den Frühling übergeht.

 

Mit Imbolc verabschieden wir uns von den langen und grauen Winternächten und richten den Blick wieder nach außen. Eine wunderbare Zeit, um sich auf den kommenden Frühling vorzubereiten und im eigenen Leben den ersten Frühjahrsputz vorzunehmen.

 

 

Die christliche Religion kreierte aus Imbolc Mariä Lichtmess.

 

Das Fest des Lichts bedeutet, dass zu Imbolc überall im Haus Kerzen entzündet werden, die man dann vollständig herunter brennen lässt. Bei Ritualen wird ein Kreis mit Kerzen gebildet, die von allen Teilnehmern gehalten werden. Die Farben dieses Festes sind hauptsächlich Weiß (Unschuld) und Orange/Gelb/Gold (Licht der Sonne). Den Altar schmückt man mit einem Rad (symbolisch für das Jahresrad) und Blumen wie z.B. Erika oder Schneeglöckchen.

Geräuchert wird mit Weihrauch, Zimt, Myrrhe und Rosmarin. Während des Rituals werden Milch und Käse, Currygerichte und Kräutertees eingenommen bzw. als Opfergaben für Göttin und Gott dargebracht.

 

 

 

 

 
 
Beltane - Walpurgis
 
30.4./01.05.
 

 

Der 1. Mai liegt genau in der Mitte zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnenwende.

Mit dem 1. Mai begann bei den Kelten das Sommerhalbjahr (Jahrestag), das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht/lebensspendende Energie, Feste und Feiern, geprägt war.

In der keltischen Kultur war das Sommerhalbjahr auch "Jahrestag" und das Winterhalbjahr "Jahresnacht". Wie stark mussten diesen Menschen die Wirkung der Sonne auf das Leben bewusst gewesen sein. Der erbarmungslose Winter, der viel mehr als heute, sein Gesicht in Form von Kälte, Hunger, Krankheiten und Tod zeigte, war endlich besiegt. Eine unbarmherzige Jahreszeit, die mit Angst verbunden war. Diese Menschen wussten, was pure Existenzangst war!

Dann, endlich nach Monaten der Entbehrung und Mühsal, steht der Sommer mit seiner lebensspendenden Sonne, der Wärme, seinen vielen Früchten und frischem Gemüse - vor der Türe!

Man braucht wohl nicht viel Vorstellungskraft, um zu erahnen, welches Glück und welche Freude die ersten Sonnenstrahlen und der Beginn des Frühjahrs und Sommers für diese Menschen bedeuteten. Es war sozusagen der Garant, dass das Leben noch nicht vorbei ist!  Man hat überlebt und das war für diese Menschen wie ein Wunder!

Nun kannst Du das Fest des wiedererwachten Frühlings und des beginnenden Sommers feiern. Der Sonnengott, der in der Zwischenzeit von Jul bis Beltane zum geschlechtsreifen Jüngling gereift ist, übernimmt wieder der Herrschaft über die Zeit. Die Mondgöttin, welche die Fruchtbarkeit symbolisiert, ist zur fruchtbaren Virgo herangewachsen. Mann und Frau, männlich und weiblich sind gereift, um Neues zu schaffen. Die Natur bricht auf. Die Sonnenkraft nährt und stärkt. Die Leichtigkeit greift um sich und die Zeit des Mangels und des Sparens ist endlich vorbei. In den alten Zeiten war dies dann die Phase, in der man sich direkt aus der Natur versorgte und nicht mehr auf das Eingemachte zurückgreifen musste.

Zu Beltane hielten die jungen Frauen Ausschau nach den stärksten, gesündesten und schönsten Männern, um ebenfalls solche starke und gesunde Nachkommen zu zeugen. Mit dem erwachenden Frühjahr schlossen die Liebespaare sanfte und zarte Banden. Um dann zu Beltane, diese Liebesbeziehung nach außen hin zu bekunden. Die Paare, die dann zu  Beltane „öffentlich“ über das Beltane-Feuer sprangen, galten als verlobt.

Beltane - ein Fest des Lebens. Der Fruchtbarkeit. Der Vereinigung. Der Zeugung und des Sieges der Sonne. Der Sieg des Sommers über den Winter. Eines der Hochfeste überhaupt, das ganz in den Zeichen von Sommeranfang und Fruchtbarkeit stand. Die Zeit, in der die Geister und Elfen in den Wäldern die Schleier zwischen der Menschenwelt und der keltischen Anderswelt lüften.

Beltane kennzeichnet die Zeit der ungezügelten Gefühle und wurde aus diesem Grund von den puritanischen und dogmatischen Religionen missbilligt und als „ketzerisch“ gebranntmarkt. Das phallische Symbol des Maibaumes gehört ebenso zu den Festaktivitäten, wie die völlige Freizügigkeit, die sich auf Nichts anderes bezieht, als auf die Ursprünge des Fruchtbarkeitsfestes. Gesehen wurde das in der Zeit der aufstrebenden, machthungrigen, christlichen Kirche gar nicht gerne. Sie zogen alle Register um die naturverbundenen Kelten zu beherrschen. Ihnen den einzig wahren „christlichen Glauben“ aufzuzwingen.

Doch war und ist der Wiederstand der Menschen ungebrochen – selbst bis in unsere heutige Zeit! Wir tanzen immer noch in den Mai. Wir stellen unserer Liebsten den geschmückten Maibaum auf - und wir proteTaurusen auch öffentlich!

Beltane stand in den alten Zeiten auch für den Widerstand gegen Verbote und der Tradition, des Ungehorsams gegen die Obrigkeiten. Der 1. Mai ist ja auch heute noch ein Tag, um die Rechte der Arbeiter zu feiern und steht ganz unter den Zeichen von Protestmärschen und Kundgebungen.

Beltane war das Fest der großen Vermählung, der Heiligen Hochzeit. Der Hochzeit der Götter Hieros und Gamos. Der Vermählung von Himmel und Erde. Wie im Großen so im Kleinen – dieses Fest ist auch ein Maßstab der Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes.

In der germanischen Kultur ist diese Hochzeit - in der Sage um die Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin mit Namen Freya - überliefert.

 

 

 

Ostara 2020

  Frühlings– Tagundnachtgleiche  20./21.03. 

 

 

 

Tag und Nacht sind gleich lang. In perfekter Balance und ein astronomisches Ereignis.  Ostara ist die Göttin der Fruchtbarkeit. Die Frühlingsgöttin. Die Göttin der Morgenröte und des Neubeginns. Ihr Symbol ist der Feldhase. Es ist seine Vermehrungsfreude die ihm die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenslust verleiht und es diese Symbolik, die zu Ostern in Form von Osterhasen bzw. als Ostereier aus Schokolade verschenkt wird. Das Leben in sich bergen, dafür steht das Osterei und verkörpert das werdende Leben, aus dem unsere Erde entsprungen ist. Darin spiegeln sich auch  die antiken Fruchtbarkeitsrituale wieder.

Die Stunden des Lichts nehmen stetig zu. Der Lebenssaft bricht mit geballten Energien aus. Unsere Terra zieht ihr grünes Kleid des aktiven Lebens an. Die Natur versprüht ihren betörenden Frühlingsduft. Wachstum der Bäume. Blütenknospen an den Pflanzen. Die singenden Vögel. All das, kündet Ostara an!

Besiegt ist die starre Naturkraft des Winters. Die neue Kraft und Dynamik des Frühlings wird gefeiert. Dies ist die Zeit, sich in der auflebenden Natur aufzuhalten. Sich mit ihr zu verbinden. In ihre sprießenden Kräfte einzutauchen. Gerade die Bäume spielen eine wichtige Rolle. Setz Dich einfach unter einen Baum und meditiere. Spüre die Kraft des Lebens, die von seinen Wurzeln aus, durch den Stamm aufsteigt. Spüre wie die Äste und Blätter mit neuem Leben versorgt werden. Ostara ist auch ein Fest der Bäume!

In der keltischen Mythologie ist dieses Fest das Fest der Morganat. Die Zeitphase der Elfen. Der Zwerge und Feen. Auch die Verehrung deren Plätze und Orte spielen eine große Rolle. Findlinge, Dolmen oder Menhire, die als die Wohnstätten des kleinen Volkes betrachtet wurden, standen für die Verbindung zur Unterwelt. Daraus steigt die Kraft des Lebens und der Erneuerung aus der Tiefe der Erde empor, die sich mit der spendenden Lebensenergie der Sonne vereinigt. Kraft und Lebensenergie, das ist die Essenz dieses wunderbaren Festes.

Eine besondere Bedeutung wurde auch dem Wasser – Quelle des Lebens - zugewiesen. Noch heute werden in Schottland die Wasserquellen und Brunnen für eine Weihe festlich geschmückt.

Jul der Sonnengott (der an Jul am 21.12. als zarter Lichtbringer geboren wurde) begegnet an Ostara, zum ersten Mal der großen Göttin. Die Göttin, die im Laufe der dunklen Jahreszeit zur Virgo (Jungfrau) reifte.

Erst im 4. Jahrhundert führte die Kirche, das nach den Mondphasen ausgerichtete christliche Osterfest ein. Zum Einen, weil das genaue Datum des Todes und die "Auferstehung" Jesus (Symbol für die Sonne) nicht mehr exakt zu ermitteln war. (Es ist schon eine große Herausforderung, herauszufinden, wann die Sonne geboren wurde. Da streiten die religiösen Experten heute noch!) Zum anderen, weil man die heidnischen Frühlingsfeste damit endgültig, natürlich nur im Zeichen der Christenlieb und Errettung vor der Hölle, ausrotten wollte.

Mit zweifelhaftem Erfolg, wie man heute sieht: Hast Du schon mal einen Osterstrauß gesichtet, der mit kleinen Kreuzen und dem toten „Jesus“ dekoriert war? Oder man stelle sich das mal in Schokoladenform... . Die Lehre des Todes und der Verdammnis konnte eben niemals die Macht des Lebens überwinden.

Das Ostern der Christen fällt immer auf den ersten Sonntag nach der FrühlingsVollMondin, die variabel zwischen den 21.März und 19. April stattfindet. In diesem Jahr ist dies die VirgoVollMondin am 23.03..

Am Ostarartag wird der erste Kräuterschmaus aus den grünen Trieben der ersten sieben Kräuter zubereitet. Immergrüne, bzw. in der Stube vorgetriebene grüne oder blühende Zweige (die Ostermaien), werden mit buntbemalten Eiern und anderen Ostersinnbildern, geschmückt. Auch in den Gärten sieht man immer häufiger buntgeschmückte Büsche. Da stellt sich schon die dezente Frage: ,,Wer überhaupt weiß, was der Ursprung dieser Handlungen ist?“

Uralt ist auch der Brauch des geschmückten Osterbaumes. Ein aus Holzstäben gefertigtes, buntbemaltes Gestell, dass an der Decke aufgehängt oder an die Fensterbank/auf dem Tisch aufgestellt wird. Die Osterklappern und Osterratschen dienten dazu, die Langschläfer aus den Betten zu holen. Sie sollten am Ostermorgen den Sonnenaufgang nicht verpassen.

Bei den Osterprozessionen auf den Hügelspitzen, auf dem Weg zum Sonnenheiligtum, diente der Lärm der Osterplappern dem Aufwecken des Grases. Schon vor dem Sonnenaufgang müssen sich die Mädchen und Frauen mit frischgereinigten Gefäßen auf den Weg zur Osterquelle machen. Dort das heilsame und schönheitsspendende Osterwasser schöpfen. Jedoch behält das Wasser nur dann seine Kräfte, wenn es im tiefsten Schweigen geholt wird. Der Brauch geht auf die Anschauung zurück, dass jeder Brunnen, jede Quelle, in der Osternacht, zum Urbrunnen wird. In manchen Gegenden werden heute noch, in der Nacht die Osterräder zum Tal gerollt. Dabei handelt es sich um schwere Eichenholzräder. Sie werden mit Stroh ausgefüllt, um dieses dann vor dem Herabrollen anzuzünden. Alle Felder, alle Wiesen und Äcker, über die das Rad dann rollt, sollen im Sommer besonders Fruchtbar sein.

Höhepunkte der Osterfeiern sind die immer beliebter werdenden Osterfeuer. Auf ihnen wird häufig eine Strohpuppe verbrannt. So auch bei den  sogenannten „Biikefeuern“ an der Nordseeküste. Dieser Brauch konnte die christliche Zeit nur überleben, indem man den Reifriesen in "Judas" umtaufte. (Judas war derjenige, der angeblich den Jesus verraten hatte.) So wurden die Osterfeuer dann religiös getarnt zu "Judasfeuern". Ja, und sie sind noch da. Die Judasfeuer.

Bevor die Kirche mit ihrem verfälschenden Mondinkalender den ursprünglichen Jahreskreis durcheinander wirbelten, stand die Zeit zwischen dem Ostara-Fest und dem Wanenfest (Beltane/Walpurgis) ganz im Zeichen der Feld- und Gartenbestellung. Es war daher eigentlich keine Zeit großer Festlichkeiten – sondern brav nach der Kirche Verlangen, zu schuften. Zu schuften, um ja auch die Zwangsabgaben an die Kirche verrichten zu können. Und da die „Heiden“ (wäre immer noch zu ermitteln wie man die Definition „Heide“ einordnet) zum eigentlichen Ostarafest noch immer auf einen Feiertag verzichten müssen, wird bei den meisten, zu den kirchenstaatlich verordneten Festtagen, noch ein zweites Mal Ostern gefeiert.

Und somit machte das Christentum aus dem Ostarafest das Osterfest in dem das Ereignis des Todes und die Auferstehung Jesus (Jesus ist das Symbol für die Sonne) gefeiert wird.

 

Hinweis:

 

„google“ mal nach der Dokumentation „Zeitgeist“, da wird wunderbar erklärt wie die religiösen Feste/Religionen zustande kamen. Sehr sehenswert!

Gerade Ostara ist ein wunderschönes Beispiel, wie Religionen Feste ausgeliehen haben. Wie heißt es so schön: Gut geklaut ist immer noch besser, als schlecht kreiert!

 

 

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Vorab bitte per Email Deine genauen Geburtsdaten mit GEBURTSUHRZEIT

 

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Mabon - Hexenfest 21.09./22.09.

Das Fest der Tagundnachtgleiche

Herbstanfang

 

 

 

Die Herbst-Tagundnachtgleiche oder das Herbstäquinoktium wird in der Nacht vom 22. auf den 23. gefeiert. Die Sonne beginnt nun mit ihrem raschen Abstieg und es wird merklich kühler. Die Natur beginnt sich auf die kalte Jahrezeit vorzubereiten. Das Hexenfest Mabon entspricht dem bekannten Erntedankfest. Es steht dem Ostarafest gegenüber und nun werden Dankopfer an die Göttin und den Gott dargebracht, die zu Ostara diese Früchte ermöglicht haben. Nun ist die Zeit der Ruhe und Freude.

Es ist aber auch die Zeit des Abschieds. Abschied vom Sonnenlicht und Abschied von der Pracht der Natur. Nimm alles aus der Natur und lass einige Früchte auf dem Feld zurück. Dies ist die Zeit  des Teilens. Des Teilens mit den Tiere und der Erde. Die Zeit der Opfer. Nun musst Du wählen, was lebenswichtig für die lange Zeit der Dunkelheit ist. Was hat sich in den vergangenen Monaten bewährt? Was ist Neues hinzugekommen? Was ist wert, dass Du es weiterhin mitnimmst? Oder was ist nur unnötiger Ballast?

Noch einmal ist die Venus die Göttin des Festes, noch einmal hingeben, vereinigen in Liebe und dann bereit sein für den Tod und dadurch für die Widergeburt.  Innerlich wie äußerlich.

 

Im Keltischen bedeutet „Mabon“ „Großer Sohn“. Seine Mutter war Mordon, die Schutzherrin der „Anderswelt“. Sie ist die Erde selbst. Die Legende besagt, dass der kleine Mabon verschwand, als er drei Nächte alt war. Mordon, die Erde, litt furchtbar darunter. Überall wurde nach ihm gesucht. Zuletzt fanden ihn drei Tiere.

 

Eine Amsel, ein Hirsch und eine Eule in der Anderswelt – in der Bauchhöhle der Mutter Erde. Dies ist ein verzauberter Ort, aber auch ein Ort der Herausforderung. Und nur an einem solchen Ort konnte der Sohn der Erde wiedergeboren werden als Sohn des Lichts.

 

 

Samhain, das große    Sabbatfest – Hexenfest   (Halloween) 

 

 31.10./01.11. 

 

 

 

 

 

 

Das irische Wort „Samhain“, abgeleitet vom altirischen „Samain“, „Samuin“ oder „Samfuin“, bezieht sich auf den 1. November („lathe na samna“ – „Tag des Samhain“) und auf das Fest und die königliche Versammlung, die an diesem Tag („oenaig na samna“ – Samhain Nacht“) im mittelalterlichen Irland stattfanden. Die Wortbedeutung wird als „Ende des Sommers“ zusammengefasst, wobei die häufig anzutreffende Schreibweise mit F eine etymologische Analyse aus „Sam“ („Sommer“) und „Fuin“ („Sonnenuntergang“, „Ende“) nahe legt. Das altirische „sam“ („Sommer“) stammt vom prot-Indoeuropäischen „semo-“ ab. Verwandte Wörter sind das walisische „haf“, das bretonische „hañv“.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Samhain

 

Noch ein wichtiges Hexenfeste im Jahresverlauf. Sylvester für Hexen – das ist Samhain! Das alte Jahr ist zu Ende. Das keltische Hexenneujahrsfest, ist das endgültige Ende des Sommers. Mit diesem Fest wird die Natur in die stille und starre Jahreszeit verabschiedet. Göttin und Gott fegen mithilfe von Herbststürmen über das karg und kahl gewordene Land. Noch ein Mal wird der Fruchtbarkeit und dem Jagdglück gehuldigt. Es ist die Zeit, die magischen Energien neu aufzuladen. Die neuen jungen Hexen in die Mystik und Magie einzuweihen. Samhain ist die Zeit, in der die „Natur“ ihren Transformationsprozess des Sterbens durchschreitet, um sich auf die Wiedergeburt im nächsten Frühling vorzubereiten. Daher wird der Gott (Sonne/Licht) in die Unterwelt verabschiedet. Welche er durchwandert, bis zu seiner Wiedergeburt durch die Göttin an Yul (21.12.).


Die Natur und alles Leben zieht sich zurück und drosselt seine Energie auf das Minimum. Pflanzen und Tiere suchen den Schutz der Mutter Erde auf und ziehen sich dahin zurück. Dem sicheren Schoß der Mutter Erde. Der Göttin. Die Zeit der Fülle hat sich verabschiedet. Angewiesen ist man auf das, was man sich im Laufe des Jahres erarbeitet hat. Angewiesen, auf die Grundlagen mithilfe man nun die dunkle Zeit des Winters überstehen muss.


Die Zugvögel haben sich in ihr Winterquartier verabschiedet. Und viele Tiere ziehen sich zurück in den Winterschlaf. Die Stille draußen, legt sich über das Land, wie ein feiner Nebel. Die letzten Früchte des Spätsommers werden eingekocht. Die folgenden Monate werden genutzt, um die, Reparatur und Pflege von Gegenständen, die im Frühjahr wieder gebraucht werden, in Angriff zu nehmen. Auch der Mensch zieht sich in sein Zuhause zurück. Die Zeit der Aktivitäten, Unternehmungen und Ausflüge im Freien ist vorbei. Nun ist die Zeit des Nachdenkens. Der Mußestunden im Kreise der Familie und Freunde. Man hält Rückschau auf das vergangene Jahr. Man nutzt die Zeit um kritische Bilanz zwischen Guthaben und Fehler zu ziehen. Unrechte Handlungen sollen erkannt und korrigiert werden. Man ist tiefer mit seinem Inneren und der inneren Stimme verbunden.


Die Nacht von Samhain ist die Nacht, in jener der Nebel zwischen der Welt der Toten und dem Reich der Lebenden sich hebt. Die Nacht in der sich die Tore zur „Anderswelt“ öffnen. Dem alten Glauben nach, können die Verstorbenen in dieser Nacht frei auf der Erde wandeln. Dies ist die Nacht, um der Ahnen zu gedenken. Um uns unserer eigene Sterblichkeit zu vergegenwärtigen. Ins Bewusstsein zu rufen. Eine Nacht, die es uns ermöglicht, unsere Trauer auszuleben. Die Trauer, die wir empfinden, wenn wir uns an die Abschiede von jenen erinnern, die uns lieb und teuer waren.


Jetzt weißt Du, wo Halloween seinen Ursprung hat und was der Kommerz daraus gemacht hat!

 

 

 

 

Samhain, das große    Sabbatfest – Hexenfest   (Halloween) 

 

 31.10./01.11. 

 

 

 

 

 

 

Das irische Wort „Samhain“, abgeleitet vom altirischen „Samain“, „Samuin“ oder „Samfuin“, bezieht sich auf den 1. November („lathe na samna“ – „Tag des Samhain“) und auf das Fest und die königliche Versammlung, die an diesem Tag („oenaig na samna“ – Samhain Nacht“) im mittelalterlichen Irland stattfanden. Die Wortbedeutung wird als „Ende des Sommers“ zusammengefasst, wobei die häufig anzutreffende Schreibweise mit F eine etymologische Analyse aus „Sam“ („Sommer“) und „Fuin“ („Sonnenuntergang“, „Ende“) nahe legt. Das altirische „sam“ („Sommer“) stammt vom prot-Indoeuropäischen „semo-“ ab. Verwandte Wörter sind das walisische „haf“, das bretonische „hañv“.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Samhain

 

Noch ein wichtiges Hexenfeste im Jahresverlauf. Sylvester für Hexen – das ist Samhain! Das alte Jahr ist zu Ende. Das keltische Hexenneujahrsfest, ist das endgültige Ende des Sommers. Mit diesem Fest wird die Natur in die stille und starre Jahreszeit verabschiedet. Göttin und Gott fegen mithilfe von Herbststürmen über das karg und kahl gewordene Land. Noch ein Mal wird der Fruchtbarkeit und dem Jagdglück gehuldigt. Es ist die Zeit, die magischen Energien neu aufzuladen. Die neuen jungen Hexen in die Mystik und Magie einzuweihen. Samhain ist die Zeit, in der die „Natur“ ihren Transformationsprozess des Sterbens durchschreitet, um sich auf die Wiedergeburt im nächsten Frühling vorzubereiten. Daher wird der Gott (Sonne/Licht) in die Unterwelt verabschiedet. Welche er durchwandert, bis zu seiner Wiedergeburt durch die Göttin an Yul (21.12.).


Die Natur und alles Leben zieht sich zurück und drosselt seine Energie auf das Minimum. Pflanzen und Tiere suchen den Schutz der Mutter Erde auf und ziehen sich dahin zurück. Dem sicheren Schoß der Mutter Erde. Der Göttin. Die Zeit der Fülle hat sich verabschiedet. Angewiesen ist man auf das, was man sich im Laufe des Jahres erarbeitet hat. Angewiesen, auf die Grundlagen mithilfe man nun die dunkle Zeit des Winters überstehen muss.


Die Zugvögel haben sich in ihr Winterquartier verabschiedet. Und viele Tiere ziehen sich zurück in den Winterschlaf. Die Stille draußen, legt sich über das Land, wie ein feiner Nebel. Die letzten Früchte des Spätsommers werden eingekocht. Die folgenden Monate werden genutzt, um die, Reparatur und Pflege von Gegenständen, die im Frühjahr wieder gebraucht werden, in Angriff zu nehmen. Auch der Mensch zieht sich in sein Zuhause zurück. Die Zeit der Aktivitäten, Unternehmungen und Ausflüge im Freien ist vorbei. Nun ist die Zeit des Nachdenkens. Der Mußestunden im Kreise der Familie und Freunde. Man hält Rückschau auf das vergangene Jahr. Man nutzt die Zeit um kritische Bilanz zwischen Guthaben und Fehler zu ziehen. Unrechte Handlungen sollen erkannt und korrigiert werden. Man ist tiefer mit seinem Inneren und der inneren Stimme verbunden.


Die Nacht von Samhain ist die Nacht, in jener der Nebel zwischen der Welt der Toten und dem Reich der Lebenden sich hebt. Die Nacht in der sich die Tore zur „Anderswelt“ öffnen. Dem alten Glauben nach, können die Verstorbenen in dieser Nacht frei auf der Erde wandeln. Dies ist die Nacht, um der Ahnen zu gedenken. Um uns unserer eigene Sterblichkeit zu vergegenwärtigen. Ins Bewusstsein zu rufen. Eine Nacht, die es uns ermöglicht, unsere Trauer auszuleben. Die Trauer, die wir empfinden, wenn wir uns an die Abschiede von jenen erinnern, die uns lieb und teuer waren.


Jetzt weißt Du, wo Halloween seinen Ursprung hat und was der Kommerz daraus gemacht hat!

 

 

 

Mabon - Hexenfest 21.09./22.09.

Das Fest der Tagundnachtgleiche

Herbstanfang

 

 

 

Die Herbst-Tagundnachtgleiche oder das Herbstäquinoktium wird in der Nacht vom 22. auf den 23. gefeiert. Die Sonne beginnt nun mit ihrem raschen Abstieg und es wird merklich kühler. Die Natur beginnt sich auf die kalte Jahrezeit vorzubereiten. Das Hexenfest Mabon entspricht dem bekannten Erntedankfest. Es steht dem Ostarafest gegenüber und nun werden Dankopfer an die Göttin und den Gott dargebracht, die zu Ostara diese Früchte ermöglicht haben. Nun ist die Zeit der Ruhe und Freude.

Es ist aber auch die Zeit des Abschieds. Abschied vom Sonnenlicht und Abschied von der Pracht der Natur. Nimm alles aus der Natur und lass einige Früchte auf dem Feld zurück. Dies ist die Zeit  des Teilens. Des Teilens mit den Tiere und der Erde. Die Zeit der Opfer. Nun musst Du wählen, was lebenswichtig für die lange Zeit der Dunkelheit ist. Was hat sich in den vergangenen Monaten bewährt? Was ist Neues hinzugekommen? Was ist wert, dass Du es weiterhin mitnimmst? Oder was ist nur unnötiger Ballast?

Noch einmal ist die Venus die Göttin des Festes, noch einmal hingeben, vereinigen in Liebe und dann bereit sein für den Tod und dadurch für die Widergeburt.  Innerlich wie äußerlich.

 

Im Keltischen bedeutet „Mabon“ „Großer Sohn“. Seine Mutter war Mordon, die Schutzherrin der „Anderswelt“. Sie ist die Erde selbst. Die Legende besagt, dass der kleine Mabon verschwand, als er drei Nächte alt war. Mordon, die Erde, litt furchtbar darunter. Überall wurde nach ihm gesucht. Zuletzt fanden ihn drei Tiere.

 

Eine Amsel, ein Hirsch und eine Eule in der Anderswelt – in der Bauchhöhle der Mutter Erde. Dies ist ein verzauberter Ort, aber auch ein Ort der Herausforderung. Und nur an einem solchen Ort konnte der Sohn der Erde wiedergeboren werden als Sohn des Lichts.

Julfest Wintersonnenwende 21.12./22.12.

 

Das Julfest oder auch „die zwölf Rauchnächte“, Wintersonnenwende, Mittwinter – Rauhnächte, Rauchnächte, Losnächte, Weihennächte/Weihnachten oder Joablot – das sind all die Namen die dieses Fest in der Geschichte bekommen hat.

Das Julfest ist der Vorläufer des Weihnachtsfestes, das die heidnischen Germanen zur Wintersonnenwende feierten. „Jul“, dieser Name stammt aus vorchristlicher Zeit und heißt eigentlich Rad – womit das Symbol für die Sonne gemeint ist. (In der Astrologie ist die Sonne durch einen Kreis mit einem Mittelpunkt symbolisiert.) Zu früheren Zeiten wurde dieses Rad durch ein brennendes strohumwickeltes Wagenrad dargestellt, das man den Berg hinunterrollen ließ, in dem Glauben, dass die Felder dadurch fruchtbar werden. Die Julzeit war auch früher schon eine zwölf Tage dauernde Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum/Eibe/Fichte/Tanne/Stechpalme/Kiefer/Efeu und Wacholder geschmückt wurden, da man ihnen schützende und heilende Kräfte zuschrieb.

Das Julfest dauert 12 Nächte. Diese Zeit wird entsprechend auch als Zwölfnächte bezeichnet. Über den exakten Termin wird immer noch viel diskutiert. Da gibt es einige die den Zeitpunkt zwischen dem 25.12. und dem 06.01. legen, doch richtigerweise beginnen diese magischen Nächte, mit der Wintersonnenwende „ad midjum vetri“ bzw. am Abend davor, am 20.12..

Die Wintersonnenwende ist der Beginn des neuen Sonnenjahres, nun werden die Tage wieder länger, die Sonne beginnt wieder Kraft zu tanken und sie steigt höher. Die Zahl 12. hat damit zu tun, dass das Mondjahr mit 354 Tagen eben diese zwölf Tage kürzer ist, als das Sonnenjahr. Zum Ausgleich mussten Tage dazwischen geschaltet werden. Das ist auch der Grund warum man im Umgangssprachlichen von der „Zeit zwischen den Jahren“ spricht. Eine Zeit, die nicht so richtig zum Jahreslauf dazugehört und die mit magischen Kräften in Verbindung gebracht wird.

Dies sind die Nächte der Magie. Der Zauberei. Sie sind für die Orakelbefragung, Kartenlegen und vor allem, für unsere Träume besonders wirkungsvoll. Nun erhalten wir wichtige Botschaften aus der Zwischenwelt. Jede dieser Nächte, steht aber auch für jeden Monat im neuen Jahr. Somit kannst Du jeden Tag eine Kartenlegung (Tarotkarten) für jeden kommenden Monat im neuen Jahr analysieren.

In den alten Zeiten wurde am Vorabend zur Wintersonnenwende alles mit Ritualkräutern (Heilkräuter) gründlich durchgeräuchert – Haus oder Wohnung, Ställe und Felder. Damit wurden die bösen Geister vertrieben, damit sie die bevorstehende „Heilige Zeit“ nicht stören konnten. Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heidnischen Brauchtum schon lange und haben ihren Ursprung in der germanischen Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs – wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt – gesehen. Dies bezeichnet die Neu – und Wiedergeburt.

Die ist aber auch eine Zeit der Sühne, der Auf – oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens). Diese Tage sind gedacht zur Besinnung. Der Läuterung der Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) zu finden. Du kannst z.B. eine „Wunschliste“ für jeden Monat des kommenden Jahres schreiben. Bereite 12 Blätter vor und am jedem Tag der zwölf Raunächte schreibst Du Deine Planung für den jeweiligen Monat im nächsten Jahr auf. Du kannst sie dann in Deinen MoonSurfer – Kalender kleben oder sie per Post an Dich selbst versenden. Das – das ist Magie!

Rauhnächte heißt das Fest, weil die Menschen sich vorstellten, dass in den rauen Nächten der Julzeit, der wilde Jäger Wotan (Wode) mit seinem Totenheer durch die Lüfte zieht und Mensch und Tier erschreckt, dafür aber den Saaten Fruchtbarkeit bringt. Jul ist laut De Vries eine Kombination aus Toten – und Fruchtbarkeitsfest.

Im Christentum vermischten sich nordische Bräuche mit dem orientalischen Sonnenkult und bekamen dadurch einen „neuen Sinn“. Erst im 4. Jahrhundert nach Christi (Sonne) Geburt, legten die christlichen Kirchenführer nach vielen Konflikten alle drei heiligen Feste zusammen. Was dem heutigen bekannten Weihnachtsfest entspricht. Willkommen in der bald beginnenden, magischen Zeit des Jahres!

 

Mondinphase

21.12.

 

Der 21.12. ist aus astronomologischer Sicht ein besonderer Tag – dies basiert nicht nur auf dem Ereignis der Wintersonnenwende, sondern hängt ebenfalls mit den Mondinphasen zusammen.

Somit endet eine Mondinphase am 20.12..

In der Zeitspanne vom 21. Dezember bis zum 21. Juni legt die Mondin ihre Reise in der aufsteigenden Kraftphase zurück. Die Bedeutung dieser aufsteigenden Kraft liegt in der Aufladung aller Organismen mit Entwicklungsenergien und bereiten diese auf die Wachstumsphase vor. Die Mondin in ihrer aufsteigenden Phase repräsentiert Expansion, die Zeit des Wachstums, der Blüte und natürlich auch die Zeit der Entwicklung. Am Himmel kannst Du Tag für Tag beobachten, wie die Mondin aus ihrer tiefsten Stellung ihrer Bahn, aus dem Sternbild des Sagittarius heraus, langsam immer höher steigend, über die Sternbilder Steinbock, Aquarius, Pisces, Aries, Taurus und Gemini zieht und hat dann am 21. Juni (Sommersonnenwende), ihren höchsten Stand am Firmament.

Im Einklang mit den aufsteigenden Mondinkräften kannst Du in den folgenden Monaten Dein Wissen über die astronomologischen Energien expandieren, sie wachsen und blühen lassen, um dann mit der Sommersonnenwende, dem sogenannten Lithafest, ab dem 21. Juni, der Zeit der Reife, des Sammelns und der Ernte – dieses Wissen verinnerlichen. Die aufsteigende Kraft ist Deine „Lernphase“ und die absteigende Kraft ist Deine Phase, von diesem Wissen zu profitieren/ernten!

Von Herzen wünsche ich allen Wesen auf der Erde Frieden und ein glückliches Yulfest!

 

Frieden allen Wesen.

 

Imbolc (Lichtmess)
 
Das Hexenfest
am 1. & 02.02.
Imbolc (Lichtmess) -
Das Hexenfest am 1. & 02.02.
 

 

Anfang Februar ist das Imbolc- Hexenfest! In der keltischen Mythologie ist dies das Fest der Unschuld und der Hoffnung.

Nun wird die Freilassung der großen Göttin gefeiert. Während der dunklen Jahreszeit verweilte die Göttin bei ihrem Gott in den Tiefen der Ewigkeit. Mit Imbolc beginnt die Zeit, sich der Verantwortung gegenüber dem neuen Leben bewusst zu werden. Der große Gott gibt seine Göttin frei und erlaubt ihr, das Land fruchtbar zu machen. Sich um die Nachkommenschaft zu kümmern. Dieses Fest wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar abgehalten. Es befindet sich genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühlings-Tag- und Nachtgleiche. Die Tage werden merklich länger. Das Licht hat über die Dunkelheit gesiegt.

Imbolc ist mit der Zeit verknüpft, wenn Ende Januar die Natur die ersten Schneeglöckchen hervor bringt und die Lämmer das Licht der Welt erblicken. Mit Imbolc wird die Phase markiert, wenn die Erde langsam auftaut sich darauf vorbereitet, zu neuem Leben zu erwachen.

 

Im Keltischen symbolisiert Imbolc ein Feuerfest und ist auch als Fest der Göttin Brighid bekannt. Sie ist die Göttin des Feuers und der Heilung. Brighid ist die leidenschaftliche Beschützerin der Frauen/weiblichen Energie, der Kinder und der neugeborenen Tiere. Untrennbar verbunden ist mit Imbolc auch die Zeit der Erneuerung. Im Jahresrhythmus verliert der Winter seine dominierende Herrschaft über die Erde. Flüsse und Bäche schwellen durch das geschmolzene Eis an und die Tage werden merklich länger. So wie Brighid die als Hebamme für die neugebornen Lämmer zuständig ist, ist  Imbolc die symbolische Hebamme für den Frühling. Die Erde erwacht langsam aus ihrer winterlichen Ruhephase und aktiviert die Energie neuen Lebens, die dann in den Frühling übergeht.

 

Mit Imbolc verabschieden wir uns von den Langen und grauen Winternächten und richten den Blick wieder nach außen. Eine wunderbare Zeit, um sich auf den kommenden Frühling vorzubereiten und im eigenen Leben den ersten Frühjahrsputz vorzunehmen.

 

 

Die christliche Religion kreierte aus Imbolc Mariä Lichtmess.

 

Das Fest des Lichts bedeutet, dass zu Imbolc überall im Haus Kerzen entzündet werden, die man dann vollständig herunter brennen lässt. Bei Ritualen wird ein Kreis mit Kerzen gebildet, die von allen Teilnehmern gehalten werden. Die Farben dieses Festes sind hauptsächlich Weiß (Unschuld) und Orange/Gelb/Gold (Licht der Sonne). Den Altar schmückt man mit einem Rad (symbolisch für das Jahresrad) und Blumen wie z.B. Erika oder Schneeglöckchen.

Geräuchert wird mit Weihrauch, Zimt, Myrrhe und Rosmarin. Während des Rituals werden Milch und Käse, Currygerichte und Kräutertees eingenommen bzw. als Opfergaben für Göttin und Gott dargebracht.

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag steht die Sonne (Sol) an ihrem höchsten Punkt und somit haben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht – der Feiertag des Lichts! Feiere diesen Tag, an dem Träume und Wünsche aller Art, ausgedrückt werden sollen und auch in Erfüllung gehen. Dieser Tag ist der Fruchtbarkeit gewidmet. Es herrscht ein hohes Potenzial für die Frauen, die einen Kinderwunsch haben!

Die Natur steht in voller Blüte und im Höhepunkt ihrer Fruchtbarkeit und ist erfüllt vom Licht. Vom 21. auf den 22. ist der magische Zeitpunkt des Jahres, da dies die Nacht der Liebeswünsche ist. Paare springen zusammen über das Johannisfeuer und besiegeln damit ihre Liebe. Das Wasser ist in dieser Nacht ebenfalls mit besonderer Magie erfüllt und Du kannst damit ein besonderes Reinigungs- oder Aufladungsritual z.B. für Talismane und Heilsteine zelebrieren. Viele Pflanzen und Kräuter sind in dieser Nacht mit magischen Kräften aufgeladen und können gesammelt werden.

 

Noch wird in Teilen der Britischen Inseln der längste Tag des Jahres, an kultischen Orten wie Steinkreisen, Hügelstätten oder anderen Plätzen mit prähistorischen Prägungen, gefeiert. Man übernachtet dort, um die Wache für die aufgehende Sonne abzuhalten. Dies ist die Zeit, in der die Stärke und die Kraft aus der triumphierenden Sonne – Sol Invicta – gezogen wird. Nutze die Gelegenheit, um Dich z.B. bei Sonnenaufgang am Wasser aufzuhalten und Dich mit dieser besonderen Energie aufzuladen – Wasser und Sonne –Ursprung allen Lebens.

 

Mondinphase 21.06.

 

Der 21.06. ist aus astronomischer Sicht ein besonderer Tag – dies basiert nicht nur auf dem Ereignis der Sommersonnenwende, sondern hängt ebenfalls mit den Mondphase zusammen.

 

Somit endet die aufsteigende Mondinphase, die am 21.12. begann, am 21.06..

In der Zeitspanne vom 21. Dezember bis zum 21. Juni legt die Mondin ihre Reise in der aufsteigenden Kraftphase zurück. Die Bedeutung dieser aufsteigenden Kraft liegt in der Aufladung aller Organismen mit Entwicklungsenergien und bereiten diese auf die Wachstumsphase vor. Die Mondin repräsentiert in ihrer aufsteigenden Phase Expansion, die Zeit des Wachstums, der Blüte und natürlich auch die Zeit der Entwicklung. Am Himmel kannst Du Tag für Tag beobachten, wie die Mondin aus ihrer tiefsten Stellung ihrer Bahn, aus dem Sternbild des Sagittarius heraus, langsam immer höher steigend, über die Sternbilder Steinbock, Aquarius, Pisces, Aries, Taurus und Gemini zieht und hat dann am 21. Juni (Sommersonnenwende), ihren höchsten Stand am Firmament.

 

Im Einklang mit den absteigenden Mondkräften kannst Du in den folgenden Monaten Dein Wissen über die astrologischen Energien (deren Wissen Du bereits aus dem Moonsurfer gelernt hast) anwenden, sie nutzen und sie manifestieren. Um dann mit der Wintersonnenwende, dem sogenannten Julfest, ab dem 21. Dezember, der Zeit des Wachstums und der Entwicklung dieses Wissen, weiter zu expandieren.

Die aufsteigende Kraft ist Deine „Lernphase“ und die absteigende Kraft ist Deine Phase, von diesem Wissen zu profitieren/ernten!

 

Magie & Rituale

  Frühlings–    .Tagundnachtgleiche   .20./21.03. 

 

 

 

Tag und Nacht sind gleich lang. In perfekter Balance und ein astronomisches Ereignis.  Ostara ist die Göttin der Fruchtbarkeit. Die Frühlingsgöttin. Die Göttin der Morgenröte und des Neubeginns. Ihr Symbol ist der Feldhase. Es ist seine Vermehrungsfreude die ihm die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenslust verleiht und es diese Symbolik, die zu Ostern in Form von Osterhasen bzw. als Ostereier aus Schokolade verschenkt wird. Das Leben in sich bergen, dafür steht das Osterei und verkörpert das werdende Leben, aus dem unsere Erde entsprungen ist. Darin spiegeln sich auch  die antiken Fruchtbarkeitsrituale wieder.

Die Stunden des Lichts nehmen stetig zu. Der Lebenssaft bricht mit geballten Energien aus. Unsere Terra zieht ihr grünes Kleid des aktiven Lebens an. Die Natur versprüht ihren betörenden Frühlingsduft. Wachstum der Bäume. Blütenknospen an den Pflanzen. Die singenden Vögel. All das, kündet Ostara an!

Besiegt ist die starre Naturkraft des Winters. Die neue Kraft und Dynamik des Frühlings wird gefeiert. Dies ist die Zeit, sich in der auflebenden Natur aufzuhalten. Sich mit ihr zu verbinden. In ihre sprießenden Kräfte einzutauchen. Gerade die Bäume spielen eine wichtige Rolle. Setz Dich einfach unter einen Baum und meditiere. Spüre die Kraft des Lebens, die von seinen Wurzeln aus, durch den Stamm aufsteigt. Spüre wie die Äste und Blätter mit neuem Leben versorgt werden. Ostara ist auch ein Fest der Bäume!

In der keltischen Mythologie ist dieses Fest das Fest der Morganat. Die Zeitphase der Elfen. Der Zwerge und Feen. Auch die Verehrung deren Plätze und Orte spielen eine große Rolle. Findlinge, Dolmen oder Menhire, die als die Wohnstätten des kleinen Volkes betrachtet wurden, standen für die Verbindung zur Unterwelt. Daraus steigt die Kraft des Lebens und der Erneuerung aus der Tiefe der Erde empor, die sich mit der spendenden Lebensenergie der Sonne vereinigt. Kraft und Lebensenergie, das ist die Essenz dieses wunderbaren Festes.

Eine besondere Bedeutung wurde auch dem Wasser – Quelle des Lebens - zugewiesen. Noch heute werden in Schottland die Wasserquellen und Brunnen für eine Weihe festlich geschmückt.

Jul der Sonnengott (der an Jul am 21.12. als zarter Lichtbringer geboren wurde) begegnet an Ostara, zum ersten Mal der großen Göttin. Die Göttin, die im Laufe der dunklen Jahreszeit zur Virgo (Jungfrau) reifte.

Erst im 4. Jahrhundert führte die Kirche, das nach den Mondphasen ausgerichtete christliche Osterfest ein. Zum Einen, weil das genaue Datum des Todes und die "Auferstehung" Jesus (Symbol für die Sonne) nicht mehr exakt zu ermitteln war. (Es ist schon eine große Herausforderung, herauszufinden, wann die Sonne geboren wurde. Da streiten die religiösen Experten heute noch!) Zum anderen, weil man die heidnischen Frühlingsfeste damit endgültig, natürlich nur im Zeichen der Christenlieb und Errettung vor der Hölle, ausrotten wollte.

Mit zweifelhaftem Erfolg, wie man heute sieht: Hast Du schon mal einen Osterstrauß gesichtet, der mit kleinen Kreuzen und dem toten „Jesus“ dekoriert war? Oder man stelle sich das mal in Schokoladenform... . Die Lehre des Todes und der Verdammnis konnte eben niemals die Macht des Lebens überwinden.

Das Ostern der Christen fällt immer auf den ersten Sonntag nach der FrühlingsVollMondin, die variabel zwischen den 21.März und 19. April stattfindet. In diesem Jahr ist dies die VirgoVollMondin am 23.03..

Am Ostarartag wird der erste Kräuterschmaus aus den grünen Trieben der ersten sieben Kräuter zubereitet. Immergrüne, bzw. in der Stube vorgetriebene grüne oder blühende Zweige (die Ostermaien), werden mit buntbemalten Eiern und anderen Ostersinnbildern, geschmückt. Auch in den Gärten sieht man immer häufiger buntgeschmückte Büsche. Da stellt sich schon die dezente Frage: ,,Wer überhaupt weiß, was der Ursprung dieser Handlungen ist?“

Uralt ist auch der Brauch des geschmückten Osterbaumes. Ein aus Holzstäben gefertigtes, buntbemaltes Gestell, dass an der Decke aufgehängt oder an die Fensterbank/auf dem Tisch aufgestellt wird. Die Osterklappern und Osterratschen dienten dazu, die Langschläfer aus den Betten zu holen. Sie sollten am Ostermorgen den Sonnenaufgang nicht verpassen.

Bei den Osterprozessionen auf den Hügelspitzen, auf dem Weg zum Sonnenheiligtum, diente der Lärm der Osterplappern dem Aufwecken des Grases. Schon vor dem Sonnenaufgang müssen sich die Mädchen und Frauen mit frischgereinigten Gefäßen auf den Weg zur Osterquelle machen. Dort das heilsame und schönheitsspendende Osterwasser schöpfen. Jedoch behält das Wasser nur dann seine Kräfte, wenn es im tiefsten Schweigen geholt wird. Der Brauch geht auf die Anschauung zurück, dass jeder Brunnen, jede Quelle, in der Osternacht, zum Urbrunnen wird. In manchen Gegenden werden heute noch, in der Nacht die Osterräder zum Tal gerollt. Dabei handelt es sich um schwere Eichenholzräder. Sie werden mit Stroh ausgefüllt, um dieses dann vor dem Herabrollen anzuzünden. Alle Felder, alle Wiesen und Äcker, über die das Rad dann rollt, sollen im Sommer besonders Fruchtbar sein.

Höhepunkte der Osterfeiern sind die immer beliebter werdenden Osterfeuer. Auf ihnen wird häufig eine Strohpuppe verbrannt. So auch bei den  sogenannten „Biikefeuern“ an der Nordseeküste. Dieser Brauch konnte die christliche Zeit nur überleben, indem man den Reifriesen in "Judas" umtaufte. (Judas war derjenige, der angeblich den Jesus verraten hatte.) So wurden die Osterfeuer dann religiös getarnt zu "Judasfeuern". Ja, und sie sind noch da. Die Judasfeuer.

Bevor die Kirche mit ihrem verfälschenden Mondinkalender den ursprünglichen Jahreskreis durcheinander wirbelten, stand die Zeit zwischen dem Ostara-Fest und dem Wanenfest (Beltane/Walpurgis) ganz im Zeichen der Feld- und Gartenbestellung. Es war daher eigentlich keine Zeit großer Festlichkeiten – sondern brav nach der Kirche Verlangen, zu schuften. Zu schuften, um ja auch die Zwangsabgaben an die Kirche verrichten zu können. Und da die „Heiden“ (wäre immer noch zu ermitteln wie man die Definition „Heide“ einordnet) zum eigentlichen Ostarafest noch immer auf einen Feiertag verzichten müssen, wird bei den meisten, zu den kirchenstaatlich verordneten Festtagen, noch ein zweites Mal Ostern gefeiert.

Und somit machte das Christentum aus dem Ostarafest das Osterfest in dem das Ereignis des Todes und die Auferstehung Jesus (Jesus ist das Symbol für die Sonne) gefeiert wird.

 

Hinweis:

 

„google“ mal nach der Dokumentation „Zeitgeist“, da wird wunderbar erklärt wie die religiösen Feste/Religionen zustande kamen. Sehr sehenswert!

Gerade Ostara ist ein wunderschönes Beispiel, wie Religionen Feste ausgeliehen haben. Wie heißt es so schön: Gut geklaut ist immer noch besser, als schlecht kreiert!

Imbolc (Lichtmess)
 
Das Hexenfest
am 1. & 02.02.
Imbolc (Lichtmess) -
Das Hexenfest am 1. & 02.02.
 

 

Anfang Februar ist das Imbolc- Hexenfest! In der keltischen Mythologie ist dies das Fest der Unschuld und der Hoffnung.

Nun wird die Freilassung der großen Göttin gefeiert. Während der dunklen Jahreszeit verweilte die Göttin bei ihrem Gott in den Tiefen der Ewigkeit. Mit Imbolc beginnt die Zeit, sich der Verantwortung gegenüber dem neuen Leben bewusst zu werden. Der große Gott gibt seine Göttin frei und erlaubt ihr, das Land fruchtbar zu machen. Sich um die Nachkommenschaft zu kümmern. Dieses Fest wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar abgehalten. Es befindet sich genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühlings-Tag- und Nachtgleiche. Die Tage werden merklich länger. Das Licht hat über die Dunkelheit gesiegt.

Imbolc ist mit der Zeit verknüpft, wenn Ende Januar die Natur die ersten Schneeglöckchen hervor bringt und die Lämmer das Licht der Welt erblicken. Mit Imbolc wird die Phase markiert, wenn die Erde langsam auftaut sich darauf vorbereitet, zu neuem Leben zu erwachen.

 

Im Keltischen symbolisiert Imbolc ein Feuerfest und ist auch als Fest der Göttin Brighid bekannt. Sie ist die Göttin des Feuers und der Heilung. Brighid ist die leidenschaftliche Beschützerin der Frauen/weiblichen Energie, der Kinder und der neugeborenen Tiere. Untrennbar verbunden ist mit Imbolc auch die Zeit der Erneuerung. Im Jahresrhythmus verliert der Winter seine dominierende Herrschaft über die Erde. Flüsse und Bäche schwellen durch das geschmolzene Eis an und die Tage werden merklich länger. So wie Brighid die als Hebamme für die neugebornen Lämmer zuständig ist, ist  Imbolc die symbolische Hebamme für den Frühling. Die Erde erwacht langsam aus ihrer winterlichen Ruhephase und aktiviert die Energie neuen Lebens, die dann in den Frühling übergeht.

 

Mit Imbolc verabschieden wir uns von den Langen und grauen Winternächten und richten den Blick wieder nach außen. Eine wunderbare Zeit, um sich auf den kommenden Frühling vorzubereiten und im eigenen Leben den ersten Frühjahrsputz vorzunehmen.

 

 

Die christliche Religion kreierte aus Imbolc Mariä Lichtmess.

 

Das Fest des Lichts bedeutet, dass zu Imbolc überall im Haus Kerzen entzündet werden, die man dann vollständig herunter brennen lässt. Bei Ritualen wird ein Kreis mit Kerzen gebildet, die von allen Teilnehmern gehalten werden. Die Farben dieses Festes sind hauptsächlich Weiß (Unschuld) und Orange/Gelb/Gold (Licht der Sonne). Den Altar schmückt man mit einem Rad (symbolisch für das Jahresrad) und Blumen wie z.B. Erika oder Schneeglöckchen.

Geräuchert wird mit Weihrauch, Zimt, Myrrhe und Rosmarin. Während des Rituals werden Milch und Käse, Currygerichte und Kräutertees eingenommen bzw. als Opfergaben für Göttin und Gott dargebracht.

 

 

 

 

 

 

Samhain, das große    Sabbatfest – Hexenfest   (Halloween) 

 

 31.10./01.11. 

 

 

 

 

 

 

Das irische Wort „Samhain“, abgeleitet vom altirischen „Samain“, „Samuin“ oder „Samfuin“, bezieht sich auf den 1. November („lathe na samna“ – „Tag des Samhain“) und auf das Fest und die königliche Versammlung, die an diesem Tag („oenaig na samna“ – Samhain Nacht“) im mittelalterlichen Irland stattfanden. Die Wortbedeutung wird als „Ende des Sommers“ zusammengefasst, wobei die häufig anzutreffende Schreibweise mit F eine etymologische Analyse aus „Sam“ („Sommer“) und „Fuin“ („Sonnenuntergang“, „Ende“) nahe legt. Das altirische „sam“ („Sommer“) stammt vom prot-Indoeuropäischen „semo-“ ab. Verwandte Wörter sind das walisische „haf“, das bretonische „hañv“.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Samhain

 

Noch ein wichtiges Hexenfeste im Jahresverlauf. Sylvester für Hexen – das ist Samhain! Das alte Jahr ist zu Ende. Das keltische Hexenneujahrsfest, ist das endgültige Ende des Sommers. Mit diesem Fest wird die Natur in die stille und starre Jahreszeit verabschiedet. Göttin und Gott fegen mithilfe von Herbststürmen über das karg und kahl gewordene Land. Noch ein Mal wird der Fruchtbarkeit und dem Jagdglück gehuldigt. Es ist die Zeit, die magischen Energien neu aufzuladen. Die neuen jungen Hexen in die Mystik und Magie einzuweihen. Samhain ist die Zeit, in der die „Natur“ ihren Transformationsprozess des Sterbens durchschreitet, um sich auf die Wiedergeburt im nächsten Frühling vorzubereiten. Daher wird der Gott (Sonne/Licht) in die Unterwelt verabschiedet. Welche er durchwandert, bis zu seiner Wiedergeburt durch die Göttin an Yul (21.12.).


Die Natur und alles Leben zieht sich zurück und drosselt seine Energie auf das Minimum. Pflanzen und Tiere suchen den Schutz der Mutter Erde auf und ziehen sich dahin zurück. Dem sicheren Schoß der Mutter Erde. Der Göttin. Die Zeit der Fülle hat sich verabschiedet. Angewiesen ist man auf das, was man sich im Laufe des Jahres erarbeitet hat. Angewiesen, auf die Grundlagen mithilfe man nun die dunkle Zeit des Winters überstehen muss.


Die Zugvögel haben sich in ihr Winterquartier verabschiedet. Und viele Tiere ziehen sich zurück in den Winterschlaf. Die Stille draußen, legt sich über das Land, wie ein feiner Nebel. Die letzten Früchte des Spätsommers werden eingekocht. Die folgenden Monate werden genutzt, um die, Reparatur und Pflege von Gegenständen, die im Frühjahr wieder gebraucht werden, in Angriff zu nehmen. Auch der Mensch zieht sich in sein Zuhause zurück. Die Zeit der Aktivitäten, Unternehmungen und Ausflüge im Freien ist vorbei. Nun ist die Zeit des Nachdenkens. Der Mußestunden im Kreise der Familie und Freunde. Man hält Rückschau auf das vergangene Jahr. Man nutzt die Zeit um kritische Bilanz zwischen Guthaben und Fehler zu ziehen. Unrechte Handlungen sollen erkannt und korrigiert werden. Man ist tiefer mit seinem Inneren und der inneren Stimme verbunden.


Die Nacht von Samhain ist die Nacht, in jener der Nebel zwischen der Welt der Toten und dem Reich der Lebenden sich hebt. Die Nacht in der sich die Tore zur „Anderswelt“ öffnen. Dem alten Glauben nach, können die Verstorbenen in dieser Nacht frei auf der Erde wandeln. Dies ist die Nacht, um der Ahnen zu gedenken. Um uns unserer eigene Sterblichkeit zu vergegenwärtigen. Ins Bewusstsein zu rufen. Eine Nacht, die es uns ermöglicht, unsere Trauer auszuleben. Die Trauer, die wir empfinden, wenn wir uns an die Abschiede von jenen erinnern, die uns lieb und teuer waren.


Jetzt weißt Du, wo Halloween seinen Ursprung hat und was der Kommerz daraus gemacht hat!

 

 

Lammas - Das Hexenfest
 

Lugnashad/Lammasfest der Göttin Habondias

 

Habondias ist die keltische Göttin des Reichtums und des Überflusses. Dies ist eines der höchsten Hexenfesttage im Jahr. Mit der Reife der ersten Ernte – nicht nur die Ernte vom Feld – sondern auch unsere Bemühungen, Gedanken und Taten, stehen auch diese Bereiche zur ersten Ernte an! Mit dem Zelebrieren dieses Festes, wird die Göttin gebeten, uns an diesem Überfluss und Reichtum teilhaben zu lassen, dass allen Menschen dieser Welt, Reichtum, Fülle und Zufriedenheit zufällt.

Bei gutem Wetter sollte unbedingt im Freien gefeiert werden. So sieht das Erntedankfest bei den Hexen aus!

 

 

Das Hexencredo

 

Auf das Hexenrecht wirst Du bauen

In wahrhaft Liebe und  rechtem Vertrauen.

Lebe und lass alle anderen leben,

sei mäßig beim Nehmen und mäßig beim Geben.

Zieh den Kreis dreimal aus,

und halte alles Böse raus.

Die Sprüche werden wirksam sein,

wenn sie geschmiedet im Reim.

Die Augen sanft – Berührung zart,

erst hören, dann reden, sei Deine Art!

Wächst der Mond, geh sonnenwendig,

tanz und sing das Pentakel lebendig!

Doch heult der Wolf beim blauen Eisenkraut,

geh der Sonne entgegen, denn der Mond wird abgebaut.

Wenn der Göttin Mond im neuen Stand,

küss’ dann zweimal die Hand!

Achte den Vollmond und sei bereit,

für Sehnsucht im Herzen ist die richtige Zeit.

Lässt der mächtige Nordwind sich spüren,

streich die Segel und schließ die Türen.

Der Wind aus dem Süden, bringt Herzen zum glühen,

auch Du kannst mit ihm in Liebe erblühen.

Neuigkeiten wird der Ostwind entschleiern,

erwarte und bereite Dich vor auf das Feiern.

Hat der Wind aus dem Westen zu befehlen,

unruhig sind dann die wandernden Seelen.

Neun Hölzer sind für den Kessel gut.

Brenn sie schnell mit sanfter Glut.

Der Baum der Göttin ist weise und alt,

schade ihm und ihr Fluch ist Dein Gehalt.

Erreicht das Jahresrad Walpurgisnacht,

brenne ihr Feuer in voller Pracht. Ist das Rad bei Juli arriviert,

dann zünde die Fackel und Pan regiert.

Alle Pflanzen sollst Du pflegen,

denn diese tragen der Göttin Segen.

Die murmelnden Wasser sind Dein Gewissen,

wirf einen Stein und Du wirst es wissen!

In Deiner Not wirst Du dich bewähren

Und nicht den Besitz Deiner Nächsten begehren.

Lass Dich nicht mit den Toren ein,

sie bringen Dich in falschen Schein.

Empfang und Abschied mit Wärme gemacht,

Dein Herz wird zum glücklichen Glühen gebracht.

Das Dreifachgesetz sei Dein leitender Faden,

dreimal bringst Glück und dreimal den Schaden.

Wenn Missgeschick regiert die dunklen Tage,

auf Deiner Stirn einen Stern sollst Du tragen.

Die, die Dich lieben wirst Du nie betrügen,

sonst werden auch sie Dich ins Antlitz belügen!

Zum Schluss noch acht Worte und da gilt’s,

Schade es keinem – dann tu’ was Du willst!

 

Quelle unbekannt

 

 

 

 

 

Eines noch ganz zum Schluss,

wer Hexen bezeichnet zum Verdruss,

der die Quelle der Weisheit noch lange suchen muss!

 

Der letzte Reim stammt von mir und soll Dir sagen: Benutze „Hexe“ nicht als Schimpfwort… . Das Wort Hexe bedeutet im keltischen „Wicca“ – und wenn man Wicca aus dem Keltischen ins deutsche übersetzt, steht es für Weisheit.

 

„Ein starker Glaube und eine mächtige Vorstellungskraft sind die zwei Säulen, die das Tor des Tempels der Magie stützt“.

Paracelsus

 

Der Glaube innerhalb der Wicca - Magie oder „Hexenkunst“ bedeutet das Wissen und Verstehen um die eigentliche Arbeits– und Wirkungsweise von Oberbewusstsein und Unterbewusstsein. Wie die kosmischen Energien (Lehre der Beeinflussung der Planeten auf unser gesamtes Bewusstsein im Einzelnen wie im Kollektivem – das ist Astrologie) und welche Auswirkungen sie in unserem „Erdenuniversum“ aktivieren können. Das Verstehen der Sprache der geistigen/universellen Energieformen. Es ist die Lehre über den Glauben an die Vorstellungskraft, dass die universelle Energie zu transformieren sind. Dass durch magische Fähigkeiten/Gedankenkraft, Ereignisse in der Welt zu manifestieren sind. Glaube und Vorstellungskraft sind ebenso Kraftformen wie Wille, Imagination und die Vitalenergie. Doch die Königin (Göttin) über der Magie, ist die Astrologie. Die Astrologie ist die Königin der Weisheit. Du kannst noch so mächtig, noch so reich sein – wenn Du die Weisheit der kosmischen Codes nicht verstehst, sie über die irdischen Dinge stellst, wirst Du immer Deine Lebensenergie unkontrolliert verschwenden und Deine universelle Aufgabe nicht erledigen.

 

 

Magie & Rituale

  Frühlings–    .Tagundnachtgleiche   .20./21.03. 

 

Magie & Rituale

 

 

Tag und Nacht sind gleich lang. In perfekter Balance und ein astronomisches Ereignis.  Ostara ist die Göttin der Fruchtbarkeit. Die Frühlingsgöttin. Die Göttin der Morgenröte und des Neubeginns. Ihr Symbol ist der Feldhase. Es ist seine Vermehrungsfreude die ihm die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenslust verleiht und es diese Symbolik, die zu Ostern in Form von Osterhasen bzw. als Ostereier aus Schokolade verschenkt wird. Das Leben in sich bergen, dafür steht das Osterei und verkörpert das werdende Leben, aus dem unsere Erde entsprungen ist. Darin spiegeln sich auch  die antiken Fruchtbarkeitsrituale wieder.

Die Stunden des Lichts nehmen stetig zu. Der Lebenssaft bricht mit geballten Energien aus. Unsere Terra zieht ihr grünes Kleid des aktiven Lebens an. Die Natur versprüht ihren betörenden Frühlingsduft. Wachstum der Bäume. Blütenknospen an den Pflanzen. Die singenden Vögel. All das, kündet Ostara an!

Besiegt ist die starre Naturkraft des Winters. Die neue Kraft und Dynamik des Frühlings wird gefeiert. Dies ist die Zeit, sich in der auflebenden Natur aufzuhalten. Sich mit ihr zu verbinden. In ihre sprießenden Kräfte einzutauchen. Gerade die Bäume spielen eine wichtige Rolle. Setz Dich einfach unter einen Baum und meditiere. Spüre die Kraft des Lebens, die von seinen Wurzeln aus, durch den Stamm aufsteigt. Spüre wie die Äste und Blätter mit neuem Leben versorgt werden. Ostara ist auch ein Fest der Bäume!

In der keltischen Mythologie ist dieses Fest das Fest der Morganat. Die Zeitphase der Elfen. Der Zwerge und Feen. Auch die Verehrung deren Plätze und Orte spielen eine große Rolle. Findlinge, Dolmen oder Menhire, die als die Wohnstätten des kleinen Volkes betrachtet wurden, standen für die Verbindung zur Unterwelt. Daraus steigt die Kraft des Lebens und der Erneuerung aus der Tiefe der Erde empor, die sich mit der spendenden Lebensenergie der Sonne vereinigt. Kraft und Lebensenergie, das ist die Essenz dieses wunderbaren Festes.

Eine besondere Bedeutung wurde auch dem Wasser – Quelle des Lebens - zugewiesen. Noch heute werden in Schottland die Wasserquellen und Brunnen für eine Weihe festlich geschmückt.

Jul der Sonnengott (der an Jul am 21.12. als zarter Lichtbringer geboren wurde) begegnet an Ostara, zum ersten Mal der großen Göttin. Die Göttin, die im Laufe der dunklen Jahreszeit zur Virgo (Jungfrau) reifte.

Erst im 4. Jahrhundert führte die Kirche, das nach den Mondphasen ausgerichtete christliche Osterfest ein. Zum Einen, weil das genaue Datum des Todes und die "Auferstehung" Jesus (Symbol für die Sonne) nicht mehr exakt zu ermitteln war. (Es ist schon eine große Herausforderung, herauszufinden, wann die Sonne geboren wurde. Da streiten die religiösen Experten heute noch!) Zum anderen, weil man die heidnischen Frühlingsfeste damit endgültig, natürlich nur im Zeichen der Christenlieb und Errettung vor der Hölle, ausrotten wollte.

Mit zweifelhaftem Erfolg, wie man heute sieht: Hast Du schon mal einen Osterstrauß gesichtet, der mit kleinen Kreuzen und dem toten „Jesus“ dekoriert war? Oder man stelle sich das mal in Schokoladenform... . Die Lehre des Todes und der Verdammnis konnte eben niemals die Macht des Lebens überwinden.

Das Ostern der Christen fällt immer auf den ersten Sonntag nach der FrühlingsVollMondin, die variabel zwischen den 21.März und 19. April stattfindet. In diesem Jahr ist dies die VirgoVollMondin am 23.03..

Am Ostarartag wird der erste Kräuterschmaus aus den grünen Trieben der ersten sieben Kräuter zubereitet. Immergrüne, bzw. in der Stube vorgetriebene grüne oder blühende Zweige (die Ostermaien), werden mit buntbemalten Eiern und anderen Ostersinnbildern, geschmückt. Auch in den Gärten sieht man immer häufiger buntgeschmückte Büsche. Da stellt sich schon die dezente Frage: ,,Wer überhaupt weiß, was der Ursprung dieser Handlungen ist?“

Uralt ist auch der Brauch des geschmückten Osterbaumes. Ein aus Holzstäben gefertigtes, buntbemaltes Gestell, dass an der Decke aufgehängt oder an die Fensterbank/auf dem Tisch aufgestellt wird. Die Osterklappern und Osterratschen dienten dazu, die Langschläfer aus den Betten zu holen. Sie sollten am Ostermorgen den Sonnenaufgang nicht verpassen.

Bei den Osterprozessionen auf den Hügelspitzen, auf dem Weg zum Sonnenheiligtum, diente der Lärm der Osterplappern dem Aufwecken des Grases. Schon vor dem Sonnenaufgang müssen sich die Mädchen und Frauen mit frischgereinigten Gefäßen auf den Weg zur Osterquelle machen. Dort das heilsame und schönheitsspendende Osterwasser schöpfen. Jedoch behält das Wasser nur dann seine Kräfte, wenn es im tiefsten Schweigen geholt wird. Der Brauch geht auf die Anschauung zurück, dass jeder Brunnen, jede Quelle, in der Osternacht, zum Urbrunnen wird. In manchen Gegenden werden heute noch, in der Nacht die Osterräder zum Tal gerollt. Dabei handelt es sich um schwere Eichenholzräder. Sie werden mit Stroh ausgefüllt, um dieses dann vor dem Herabrollen anzuzünden. Alle Felder, alle Wiesen und Äcker, über die das Rad dann rollt, sollen im Sommer besonders Fruchtbar sein.

Höhepunkte der Osterfeiern sind die immer beliebter werdenden Osterfeuer. Auf ihnen wird häufig eine Strohpuppe verbrannt. So auch bei den  sogenannten „Biikefeuern“ an der Nordseeküste. Dieser Brauch konnte die christliche Zeit nur überleben, indem man den Reifriesen in "Judas" umtaufte. (Judas war derjenige, der angeblich den Jesus verraten hatte.) So wurden die Osterfeuer dann religiös getarnt zu "Judasfeuern". Ja, und sie sind noch da. Die Judasfeuer.

Bevor die Kirche mit ihrem verfälschenden Mondinkalender den ursprünglichen Jahreskreis durcheinander wirbelten, stand die Zeit zwischen dem Ostara-Fest und dem Wanenfest (Beltane/Walpurgis) ganz im Zeichen der Feld- und Gartenbestellung. Es war daher eigentlich keine Zeit großer Festlichkeiten – sondern brav nach der Kirche Verlangen, zu schuften. Zu schuften, um ja auch die Zwangsabgaben an die Kirche verrichten zu können. Und da die „Heiden“ (wäre immer noch zu ermitteln wie man die Definition „Heide“ einordnet) zum eigentlichen Ostarafest noch immer auf einen Feiertag verzichten müssen, wird bei den meisten, zu den kirchenstaatlich verordneten Festtagen, noch ein zweites Mal Ostern gefeiert.

Und somit machte das Christentum aus dem Ostarafest das Osterfest in dem das Ereignis des Todes und die Auferstehung Jesus (Jesus ist das Symbol für die Sonne) gefeiert wird.

 

Hinweis:

 

„google“ mal nach der Dokumentation „Zeitgeist“, da wird wunderbar erklärt wie die religiösen Feste/Religionen zustande kamen. Sehr sehenswert!

Gerade Ostara ist ein wunderschönes Beispiel, wie Religionen Feste ausgeliehen haben. Wie heißt es so schön: Gut geklaut ist immer noch besser, als schlecht kreiert!

Imbolc (Lichtmess) -
Das Hexenfest am 1. & 02.02.
 

 

Anfang Februar ist das Imbolc- Hexenfest! In der keltischen Mythologie ist dies das Fest der Unschuld und der Hoffnung.

Nun wird die Freilassung der großen Göttin gefeiert. Während der dunklen Jahreszeit verweilte die Göttin bei ihrem Gott in den Tiefen der Ewigkeit. Mit Imbolc beginnt die Zeit, sich der Verantwortung gegenüber dem neuen Leben bewusst zu werden. Der große Gott gibt seine Göttin frei und erlaubt ihr, das Land fruchtbar zu machen. Sich um die Nachkommenschaft zu kümmern. Dieses Fest wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar abgehalten. Es befindet sich genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühlings-Tag- und Nachtgleiche. Die Tage werden merklich länger. Das Licht hat über die Dunkelheit gesiegt.

Imbolc ist mit der Zeit verknüpft, wenn Ende Januar die Natur die ersten Schneeglöckchen hervor bringt und die Lämmer das Licht der Welt erblicken. Mit Imbolc wird die Phase markiert, wenn die Erde langsam auftaut sich darauf vorbereitet, zu neuem Leben zu erwachen.

 

Im Keltischen symbolisiert Imbolc ein Feuerfest und ist auch als Fest der Göttin Brighid bekannt. Sie ist die Göttin des Feuers und der Heilung. Brighid ist die leidenschaftliche Beschützerin der Frauen/weiblichen Energie, der Kinder und der neugeborenen Tiere. Untrennbar verbunden ist mit Imbolc auch die Zeit der Erneuerung. Im Jahresrhythmus verliert der Winter seine dominierende Herrschaft über die Erde. Flüsse und Bäche schwellen durch das geschmolzene Eis an und die Tage werden merklich länger. So wie Brighid die als Hebamme für die neugebornen Lämmer zuständig ist, ist  Imbolc die symbolische Hebamme für den Frühling. Die Erde erwacht langsam aus ihrer winterlichen Ruhephase und aktiviert die Energie neuen Lebens, die dann in den Frühling übergeht.

 

Mit Imbolc verabschieden wir uns von den Langen und grauen Winternächten und richten den Blick wieder nach außen. Eine wunderbare Zeit, um sich auf den kommenden Frühling vorzubereiten und im eigenen Leben den ersten Frühjahrsputz vorzunehmen.

In diesem Jahr fällt Imbolc in die abnehmende Transitphase der Mondin und Du kannst diese Energie nutzen, um Dich von all den überflüssigen Dingen zu befreien, die Dein Leben blockieren oder behindern, um dann an Ostara frisch durch zu starten.

 

Die christliche Religion kreierte aus Imbolc Mariä Lichtmess.

 

Das Fest des Lichts bedeutet, dass zu Imbolc überall im Haus Kerzen entzündet werden, die man dann vollständig herunter brennen lässt. Bei Ritualen wird ein Kreis mit Kerzen gebildet, die von allen Teilnehmern gehalten werden. Die Farben dieses Festes sind hauptsächlich Weiß (Unschuld) und Orange/Gelb/Gold (Licht der Sonne). Den Altar schmückt man mit einem Rad (symbolisch für das Jahresrad) und Blumen wie z.B. Erika oder Schneeglöckchen.

Geräuchert wird mit Weihrauch, Zimt, Myrrhe und Rosmarin. Während des Rituals werden Milch und Käse, Currygerichte und Kräutertees eingenommen bzw. als Opfergaben für Göttin und Gott dargebracht.

 

 

 

 

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